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Jesus lebt-Anstecker
Als »Erfinder« der Jesus lebt-Anstecker gilt einer der einst führenden Männer der Bekenntnisbewegung »Kein anderes Evangelium«, Pfarrer Paul Deitenbeck (1912–2000), zeitweise deren zweiter Vorsitzender, der zusammen mit Pastor Rudolf Bäumer den Informationsbrief verantwortete und über Jahre die Geschäftsstelle in seinem Lüdenscheider Pfarrhaus versah. Die Anstecker werden seit einigen Jahren wieder nachgefragt und von der Bekenntnisbewegung vertrieben.
Die Anstecker sind erhältlich bei der Geschäftsstelle der Bekenntnisbewegung: 88524 Uttenweiler, Jakob-von-Stein-Straße 5, Telefon (07374) 920542; Fax (07374) 920543; E-Mail: bekenntnisbewegung@t-online.de
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| »… und weiche keinen Finger breit von Gottes Wegen ab«
Pfarrer Hansfrieder Hellenschmidt
Gottes Berufen hat Paulus zum Apostel bestellt und ihn mit dem Dienst der Verkündigung betraut. Paulus erkennt in diesem Vorgang Gottes Barmherzigkeit, die ohne Ansehen der Person Menschen begnadet und erwählt. Denn auch ihm, der im Dienst des Tempels stand und Christus und seine Gemeinde verfolgt hat, ist sie zuteil geworden. Das helle Licht der Ewigkeit, das ihm aufleuchtete, hat ihn »zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi« (2.Korinther 4,6) geführt.
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Kein anderes Evangelium
Pfarrer Hansfrieder Hellenschmidt
Mit großer Sorge nehmen wir seit Jahren den inneren Zerfall der evangelischen Kirchen wahr. Die Geringschätzung des Wortes Gottes und der Ungehorsam gegen den Herrn der Kirche haben den Niedergang eingeleitet. Ohne Gnade der Buße wird sich der negative Trend als unumkehrbar erweisen. Zu groß sind die Widersprüche gegen klare Worte und Weisungen der Bibel und zu entschlossen der Wille, eine an die Zeit angepasste Kirche zu installieren, als dass aus eigenem Entschluss eine Wende vollzogen werden könnte.
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| Eintracht und Zwietracht in der Kirche
Professor Dr. Reinhard Slenczka
Seit einigen Jahrzehnten bricht in Gemeinden der Evangelischen Kirche in Deutschland, aber auch in anderen Ländern, immer wieder eine scharfe Zwietracht über eine angestrebte Eintracht auf, die bis zur offenen oder verborgenen Kirchenspaltung führt. Dabei geht es regelmäßig um Beschlüsse kirchenleitender Gremien, um Erklärungen von einzelnen Amtsträgern, in denen Forderungen von Aktionsgruppen aus Gesellschaft und Politik aufgenommen und in der Kirche gegen einen bestehenden Konsensus durchgesetzt werden. Es handelt sich dabei um Themen, die auch in der Öffentlichkeit in hohem Maße umstritten sind.
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Die reformatorische Lehre von der Rechtfertigung
Professor Dr. Aleksander Radler
Die Lehre von der Rechtfertigung ist nicht irgendein beliebiger Artikel, sondern der articulus stantis et cadentis ecclesiae, d. h. der Glaubensartikel, mit dem die Kirche steht und fällt. Hier wird versucht, die reformatorische Lehre von der Rechtfertigung in ihrer klassischen Form darzustellen. Neben den Schriften Martin Luthers und den lutherischen Bekenntnisschriften sind es vor allem die großen Systeme der lutherischen Orthodoxie, die zur Klarheit in dieser Frage geführt haben.
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| Wie ist es möglich, dass ein Detailproblem der Sexualethik zum Anlass einer Kirchenspaltung werden kann?
Kirchenrat Hans Lachenmann
»Ein Konflikt mit Kraft zum Spalten.« Unter dieser Überschrift berichtet die Südwestpresse Ulm vom 7. Februar 2011 (Elisabeth Zoll) über die Debatte, »ob die Pfarrhäuser auch homosexuellen Pfarrern geöffnet werden«. Es ist die Frage: »Evangelische Kirche, wie hältst du es mit der Homosexualität?« Es geht um verfolgte und sozial benachteiligte Mitmenschen, für die auch die evangelische Kirche ein Herz haben sollte. Verletzte Gerechtigkeit muss wieder hergestellt werden. Und deshalb müssen homosexuelle Pfarrer mit ihrem Partner im Pfarrhaus zusammenleben können.
Die Frage ist falsch. Es geht um einen Generalangriff gegen das biblische Menschenbild. Und um die Frage, wie die evangelische Kirche darauf reagiert.
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»Versahnen« wir den Auftrag des Evangeliums?
Pfarrer Gerhard Naujokat
In der Bergpredigt gebraucht Jesus das Bild des Salzes – und nicht der Sahne –, um die Funktion seiner Jünger in dieser Welt zu beschreiben. »Ohne die Bergpredigt kann die Welt nicht leben. Wo dieses Salz fehlt, da wird die Welt fad, geschmacklos und faul. Denn das Salz ist nicht nur ein Gewürz, sondern auch ein Mittel gegen Fäulnis«, so schreibt W. J. Oehler.
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| Gleichgeschlechtliche Partnerschaften im Pfarrhaus
Professor Dr. Dr. Rainer Mayer
Protestantisches Profil oder Kirche als Kopie? Eine Dogmatisch-ethische Besinnung mit Bezug auf die Beschlüsse der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKiB)
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Jeremias Gotthelf (1797-1854)
Walter Rominger
»Euch zu Jesus zu führen, soll mein Bestreben sein ... Dies werde ich auch tun, niemanden fürchtend als Gott, dem ich Rechenschaft abzulegen habe, unerschrocken seinen Willen verkünden, gleichgültig ob es wohl oder übel geht ... « So wahrhaft mutig und ehrlich predigt der 27-jähige Vikar Albert Bitzius am 23. Mai 1824 bei seiner Einführung zu Beginn seiner Tätigkeit in Herzogenbuchsee im Oberaargau, 13 Jahre bevor er unter dem Namen Jeremias Gotthelf eine große Laufbahn als Schriftsteller antritt.
Der ganze Text ist jetzt als InfoSpeziel Nr. 161 bei der Geschäftsstelle zu beziehen.
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| Aus Lehre und Verkündigung
Seit kurzem werden im Informationsbrief der Bekenntnisbewegung »Kein anderes Evangelium« markante Sätze bzw. auch ganze Sinnabschnitte aus Veröffentlichungen von Theologen sowie christlichen Dichtern und Denkern abgedruckt. Was hier unter der Überschrift »Aus Lehre und Verkündigung« nun auch im Internet erscheint, ist es wert, darüber nachzudenken. Wir bitten unsere Leserinnen und Leser, über die weiterhin erscheinende »Blütenlese« zu reflektieren.
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